Ich war zwei Wochen in Griechenland. Eigentlich wollte ich zusammen mit meiner Freundin mit unseren Motorrädern nach Griechenland. Leider gingen ihre Bänder hin und ich brach mir den Zehen und so nahmen wir unseren Minicamper Caddy. Wieso ich mich trotzdem sehr wohlfühlte, erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag. Für Punkt 5 bin ich und werde ich immer wieder unterwegs sein!
1.Nur alte Motorräder: Meine Freude gilt ja den älteren Motorrädern, da ist man in Griechenland sehr gut bedient. Selten ist ein neues Motorrad zu sehen, dafür umso mehr Motorräder, die man hier viel zu selten sieht.
2.Überall Roller: Sitze ich nicht auf meinen Motorrädern, leibe ich es mit meinem Roller Honda Spacy durch die Gegend zu kurven. In Griechenland fühlte ich mich daher sehr wohl, wohin das Auge reicht, überall zischen Roller rum.
3.Balsam für die Ohren: Anscheinend nehmen es die Griechen nicht so genau und das führt zu absolut schönem Scooter und Motorradklängen, die wir hier schon gar nicht mehr kennen.
4.Oldtimerlegende: Es gibt ein Motorrad, dass bis heute am meisten verkauft wurde, nein es ist nicht die BMW GS. Von der Honda Super Cup wurden über 100 Millionen produziert und ich hatte bis vor zwei Wochen noch nie eine in freier Wildbahn gesehen. Nun habe ich alles gesehen, von Rostsammelstelle, zu schön restaurierter Maschine bis zum Tuningprojekt. Einfach herrlich!
5.Motorradreisende: Gerade wenn man das Motorrad zu Hause lassen muss, ist man froh um jedes Gespräch mit einem anderen Motorradfahrer. Immer wieder komme ich ins Gespräch, doch die schönste Geschichte entstand am letzten Abend, bevor die Fähre zurück nach Venedig auslief. Ich sah eine schöne Africa Twin, dreckig mit vielen Stickern, das Gepäck war gefühlt mit dem Motorrad zusammengewachsen. Nachdem wir eine kleine runde auf dem Hafen machten, stand dann auch der Besitzer da, Peter aus Österreich. Er freute sich, dass ich ihn anquatschte, und so kamen wir gleich ins Gespräch. Dann ging es auch schon auf die Fähre und wir verloren uns aus den Augen. Für die lange Überfahrt plante ich viel Blog Zeugs, damit es nicht langweilig wird, ein grosser Teil blieb jedoch auf der Strecke, denn kurz nach 12 Uhr kam Peter auf uns zu und wir plapperten den ganzen Nachmittag und beim Abendessen ging es weiter. Er war schon fast überall und erzählte uns von seinen Resen. Es war einfach großartig. Das ist das schöne am Reisen, Menschen zu treffen die man zuhause nicht treffen würde.
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