Europatour#8 - die Schweizer sind überall

22.8.2018 überraschendes Wiedersehen



Zweiter Tag in Stockholm, im wunerbaren Hostel Skanstulls(unbedingt Googeln!). Im Zimmer ist der Argentinier ausgezogen und ein Venezuelaner eingezogen, jup ein Venezuelaner. Er lebt im Moment jedoch in Mexico City, dies sei für ihn viel sicherer, heftige Sache. Heute gehts als erstes mit dem deutschen Zimmergenossen in die Stadt, er war schon mal hier und kennt sich aus. Die U Bahn Stationen sind hier wunderschön gemalt und mit Brunnen ausgestattet richtig gemütlich. Die Stadt ist wunderschön, wir laufen am Palast vorbei und weiter in die Einkaufsstrasse. Dort wird ein Burger gegessen. Stockholm hat einen wunderschönen Tierpark mit freilichtmuseum. Bald aber regen mich die vielen deutschen Touristen auf, der eine der mich rumführt hätte mir gereicht, es sollte noch schlimmer werden. Nach dem Tierpark geht der Deutsche schwimmen und ich in die Altstadt. Wunderschön, enge Gassen, alte Häuser, viele kleine Läden. Und leider auch viel zu viele Leute. Als ich da war hat sich gerade ein deutschsprachiges Kreuzfahrtschiff entleer, überall Deutsche,Österreicher und auch Schweizer. Ich bin ja froh wenn ich mal jemand von zu Hause antreff aber nur solche, das war mir zu viel. Ich kaufte mir noch kurz ein paar neue Blugs(wie Grossmutter sagte “Neggersprisse”) und machte mich dann zurück auf den Weg ins Hostel. Dort schnappte ich mir mein Tagebuch und ging raus auf die Strasse. Nach einem feinen Thai-Nachtessen setzte ich mich vor die Bar des Rumänen wo wir gestern den Abend abgeschlossen haben und fing an mein Tagebuch zu vervollständigen. Keine zwei Minuten später läuft der Australier, mit dem ich schon gestern denTag mit ein paar Bier abgerundet habe, durch und setzte sich mit einem Whiskyglas zu mir. Echt cooler Typ. Wir quatschen wieder viel und probieren die Bars in der Strasse aus. Nick, der Australier, erzählte mir, dass er in Malaysia am MotoGP Rennen war als Rossi Marquez “abschoss”. Den Abschluss des Abends gab es dann wieder beim Rumänen, er erzählte wieder richtig viel über das Militär und Gefängnis in Rumänien. Zum Schluss gab es eine herzliche Umarmung und ein Abschiedsfoto.

23.8.2018 - 26.8.2018 Überraschungsbesuch



Da ich keine weitere Nacht im Hostel bleiben konnte, machte ich mich an diesem Morgen auf den Weg in Richtung Oslo, zu meiner Hofwoche. Ich musste jedoch erst Montag da sein so hatte ich noch zwei Tage frei, was tun mit dieser Zeit? Unterwegs kam mir die Idee ich könnte Hanspeter, der Cousin meiner Mutter der mit seiner Frau Corinna ein Camp betreibt, nochmals besuchen. Es war nur ein Umweg von 200 km. also machte ich mich wiederum nach zwei Wochen auf den Weg nach Tidaholm. Die Freude war groß. Er meinte er hätte in meiner Abwesenheit kein einziges Mal Regen gehabt. Natürlich ändert sich das innerhalb einer Stunde. Ich hatte ein paar schöne Tag bei ihnen, wir hatten viel Zeit zum reden, denn er hatte allen Gästen abgesagt da er immer noch nicht mehr Wasser hat. Hanspeter und Corinna sind unglaubliche nette und gastfreundliche Leute, wer mal da durchfährt, Camp Fjället in Tidaholm, unbedingt vorbei gehen. Hanspeter hat schon viel erlebt und somit viel zu erzählen. Wenn ich auch mal so viel zu erzählen haben soll, dann bin ich zufrieden. Da ich mein eintes Blug(Ohrschmuck) verloren habe und die neuen zu gross sind, beschloss ich mir selbst ein paar aus Holz zu schnitzen. Nun habe ich ein neues Blug plus eines zum dehnen. Am Samstag ging es dann noch auf die Lokalen Motocrosspisten. Hier wird auch mit autos auf den Pisten gefahren, in einer Rennklasse wo jeder mitfahren darf und das Auto einen gewissen Wert nicht überschreiten darf.

26.8.2018 ein überraschendes Grüezi



Heute ist Abreisetag in Tidaholm, nachdem alles Gepäck und alle Grüsse eingepackt sind, mach ich mich am Sonntag auf den Weg in Richtung meinem WWoof-Hof. WWoof, was ist das? Du kannst dich über eine Website bei einem Bauern irgendwo auf der Welt melden, dann kannst du da arbeiten und als Lohn kannst du da essen und schlafen. Ja so einen Hof habe ich in der Nähe von Oslo gefunden. Kaum war ich in Norwegen wird die Strasse wieder besser und schöner. Auf dem Hof werd ich gleich von Zwei Hunden begrüsst, freundlich ist was anderes aber ich hab ja Lederhosen an. Ingunn mit der ich geschrieben habe, kommt gleich auf mich zu und begrüsst mich. Sie ist die Chefin hier auf dem Gemüse Biohof. Sie stellt mir der ehemaligen WWooferin Maya vor und gerade wer uns über den weg läuft. Ingunn meint nur sie müsse mir noch unbedingt Andrea vorstellen, ok machen wir das. Als wir in die Werkstatt kommen und Andrea, ein Mann übrigens, mit einem schweizerdeutschen Grüezi mich begrüsst bin ich ein wenig überrascht. er wohnt auch auf dem Hof und ist im 88 ans Nordkapp getrampt und ist dann hier gelandet und lebt seitdem hier. Cooler Typ, und schön wenn man zwischen Englisch auch mal wieder quatschen kann wie die Fresse erzogen wurde. An diesem Wochenende war auf dem Hof ein grosses Fest, so kann ich gleich beim aufräumen helfen. Da noch viele Helfer da sind wird abends beim Thai bestellt und die ganze Familie mit Freunden sitzen an einem Tisch, richtig cool. Ich geh zufrieden aber auch erschöpft ins Bett.


Support ist kein Mord, somit lässt liked und teilt!

1 Comments:

Toent ja megaspannend, was man da alles fuer Leute antrifft. Jetzt bin ich gespannt auf Deine Zeit als Woofer. Wir haben bei uns im Dorf auch einen Hof, der Woofer beschaeftigt!
Written on Tue, 28 Aug 2018 20:02:47 by Sibylle

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