Sommertour21 - Das wollte ich eigentlich nie sehen!

Die neue Saison ist da, geil!! Deshalb gibt es nun schon den nächsten Teil der Sommertour21. In den letzten Teilen des Tourenberichts über die Sommertour21 bin ich durch Italien nach Kroatien gefahren. Nun sind wir in Kroatien und da geht es nun weiter, viel Spass!

Nach dem Niederschlag in der Nacht, steh ich etwas zerknirscht aber sehr zufrieden auf und baue mein Camp ab. Dies geht eigentlich schon ganz schnell und zügig. So zügig, dass alles verpackt ist und ich mit angezogenen Motorradklamotten und Helm, merke dass der Schlüssel in den Badehosen ganz unten im Gepäck liegt. Schnell war aber wieder alles verpackt und der Schlüssel im Zündschloss. Es war ein wunderschöner Tag, ich war so zufrieden dass mir die Augenpisse die Backe runter lief. Es nahm mich so mit weil ich das machen konnte von dem ich seit klein auf träumte. Mir ging es so gut dass ich ohne Stress ein paar Kilometer hinter einer BMW GS nachtukerlte. Ich fuhr weiter der Küste entlang. Nach einem kurzen Tankstopp kam mir die Gegend plötzlich bekannt vor und als ich dies zu ende gedacht hatte sah ich das Schild Paklenica. Vor etwas mehr als Zehn Jahren war ich hier klettern, das war bis auf einen groben Sturz eine sehr schöne Zeit hier. Über Zadar ging es in Richtung Split. Am nächsten Tag soll es da auf die Fähre nach Italien gehen, deshalb entschied ich 100 km vor Split einen Camping zu suchen.

In Kroatien gibt es eigentlich an jeder Ecke Campingplätze, damit ich aber auch weiss auf was ich mich einlasse, frag ich dann noch bei Frau Google nach, ich schau mir dann einfach die Bilder an. Bald hatte ich einen schönen herzigen Camping an einem wunderschönen Hafen gefunden. An der Rezeption hiess es, suchen sie sich einen Platz und kommen dann bezahlen. Gemacht getan, und was ich dann aber sah war alles andere wie schön. Es war ein FKK-Camping mit ganz vielen Senioren. Die Bilder habe ich noch heute im Kopf. Zügig ging es wieder zurück an die Rezeption, „Is this here a fkk-camping?“ fragte ich die völlig entspannte Mitarbeiterin und sie meinte „not only, its mixed“, ja das hat mir gereicht und ich fuhr mit quietschenden Reifen in den nächst gelegenen Camping. Meine erste Frage an der Rezeption überraschte die Mitarbeiterin etwas aber der war und bleibt in Zukunft wichtig, „Is this a FKK-Camping?“, sie verneinte die Frage etwas belustigt und ich war beruhigt.

Der Camping war wunderschön und lag am Meer. Er heisst Plitka Vala. Der Nachbar war ganz nett und kam gleich mit einem Schnaps, war fein. In Kroatien heisst Danke übrigens havala(chvala ausgesprochen). Nach dem ich mein zelt aufgebaut hatte und den Schnaps getrunken war, mussten noch die Kleider gewaschen werden.
In der ferne sah man vom Camping aus ein kleines Dörfchen, so klein und fein. Ich dachte mir das kann ja nicht so weit sein und watschelte mit meinen Flipflops los. Bald war die Haut, zwischen dem grossen und dem Zeigezehen, aufgeribscht und die Flipflops schmerzten. Also zog ich sie aus und lief Barfuss weiter. Wie das ausging, dazu später. Vor dem Dörfchen hatte es einen schönen kleinen Hafen mit einer kleinen Werft wo gewerkelt wurde. An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich ganz gerne anderen Menschen beim arbeiten zusehe. Das Dörfchen war ganz süss und so wie ich mir ein kroatisches Dörfchen vorstelle. Unzählige kleine, verwinkelte Gassen die an schönen alten Häusern vorbei führen. Zum Abend essen gab es dann feine Meeresfrüchte als Koratioenabschluss, denn am Tag darauf ging es schon auf die Fähre nach Italien. Zurück im Zelt angekommen brannten meine Füsse, denn ich habe sie auf dem heissen Asphalt verbrennt, dumm. Den Tag lies ich dann am Strand ausklingen, genoss den Sonnenuntergang und sammelte Muscheln. Dass die eine noch eine „lebendige“ war merkte ich erst Zuhause.

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