Rückblick 2016 - Touren

Ja schon bald ist es Dezember und das Jahresende ist nah. Da ich doch nicht mehr soo viel auf meinem Motorrad sitze und ich sonst nicht viel zu schreiben habe, dachte ich mir ich mach hier mal einen kurzen Jahresrückblick. Was ist geschehen? Was lief gut? Was lief richtig scheisse? Da doch viel geschehen ist wird es mehrere Teile geben.

Ich denke ich fange mal mit den Touren an. Dieses Jahr begann ich früh wieder mit dem Motorrad zur Arbeit zu fahren, am 21. März. Von da an fuhr ich fast jeden Tag mit dem Motorrad zur Arbeit. Der Tag ist einfacher schöner wenn man am Morgen mit dem Motorrad zur Arbeit fahren kann und abends wieder nach Hause. Mein Vorteil, auch wenn ich die kurvige, autobahnfreie Strecke wähle, habe ich nicht viel länger.





Bald einmal ging es dann auch ins Isebähnli in Trimbach, der Motorradtreff in der Nordwestschweiz. Mit dabei waren des öftern Ducati Multistrada, KTM SM 990, Transalp und MV Brutale. Dieses Jahr hatte es viel weniger Harley und wieder einmal richtige schöne Bikes.











Da ich als Schweizer die Alpen gar noch nicht so richtig kenne, dafür schon 5 Mal über die Mountain Road gedüst bin, nahm ich mir vor im 2016 die Alpen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Die erste grosse Tour war mit Transalp und KTM SM 990. Wir fuhren um den Vierwaldstättersee über den Brünig am Brienzersee und Thunersee vorbei und über den Jura wieder nach Hause. Unterwegs übernachteten wir auf dem Brünig. Es wurde ein sehr gemütlicher Abend der ganz anders ausging wie geplant.
Auf der zweiten Alpentour startete ich am Morgen früh alleine auf der Autonahn in Richtung Luzern. Nach Luzern ging es auf die Axenstrasse. Eigentlich wollte ich über den Gotthard aber als ich all die Deutschen und Holländer mit Ihren Wohnwagen sah, entschied ich mich für den Klausenpass. Da ich früh los fuhr konnte ich schon um 9 Uhr den ersten Kaffee auf dem Klausenpass geniessen. Danach ging es runter ins Glarnertal, da der Pragelpass am Wochende gesperrt ist, fuhr ich einfach durch das Tal weiter, dies ziemlich planlos. Am Schluss fuhr ich dann über Sargans und Chur in Richtung Oberalppass. Von Andermatt ging es dann weiter in Richtung Sustenpass. Danach fuhr ich dann bis nach Interlaken und von da aus von der Autobahn nach Hause. Am Schluss waren es 700 km, ich war halb dehydriert und der glücklichste Mensch.

Im Spätsommer ging es dann zweimal in den Schwarzwald. Einmal eine Tagestour mit Ducati Multistrada und MV Brutale. Ein sehr zügiger Tag, wo meine Transalp des öfters an Ihre Grenze kam. Das andere Mal war ich mit KTM SM 990 und KTM Superduke für 5 Tage in den Ferien im Schwarzwald. Es war der Hammer, wir fuhren schöne Tagestouren und abends liessen wir den Tag bei ein zwei … … Bier ausklingen. Das Highlight dieser Ferien war natürlich meine Testfahrt mit der KTM Superduke, nochmals ein dickes Dankeschön für das riesige Vertrauen. Das einzige Problem was ich hatte, dass meine Transalp mehrmals in die Drehzahlbergrenzung kam. Nach einer Diskussion mit den KTM Freunden war dann auch klar dass bald ein neues Fahrzeug her musste, dazu später mehr.





Anfangs September kam dann das Highlight 2016. Wir fuhren zu dritt mit KTM SM(hatte da eine XT dabei), KTM Adventure und ich mit meiner XT mit dem Anhänger nach Italien. Dort fand ein 24 Stunden Rennen für „schwere“ Enduros statt. Das Ziel war in den 24 Stunden die 500 km zu schaffen. Es war eine Hammer Erfahrung und machte meistens auch unglaublich Spass. Leider war ich nicht all zu schnell unterwegs und mein Motorrad kriegte mit der Höhe Probleme. Ich war auch viel zu wenig fit und teilweise überfordert. So entschied ich mich nach 8 Stunden das ganze abzubrechen, da ich es eh nicht geschafft hätte und so kamen die anderen beiden viel schneller vorwärts. Ich fuhr dann über die Autobahn wieder zurück. Trotz dem Abbruch hatte ich viel Spass und konnte viel lernen, auch hier herzlichen Dank an meine beiden Begleiter für Ihre riesige Geduld!
Es war eine coole Saison Danke an alle die dabei waren.







0 Comments:

Add a comment