mit dem Trial im (Wett-)Kampf



Irgendwie ist mir dieser Bericht durch die Lappen gegangen. Als ich meine Bilder auf meiner Kamera durchgeschaut habe merkte ich, dass letzten Dezember, trotz Ausweisentzug, doch noch was Motorradtechnisches passiert ist. Am 2. Dezember habe ich irgendwo im Kanton Zürich mit meiner Gasgas TXT 280, an einem Klausentrial teilgenommen. Der Ortsansässige Trialclub veranstaltet jedes Jahr am Klaustag ein Plauschtrial. Da ich noch nie an einem Trialwettkampf teilgenommen habe, dachte ich mir, dass dies der perfekte Start sei. Mit dabei war der Kollege der mich schon an die HArd Alpi Tour mitgeschleppt hat und noch zwei weitere Jungs die ich vom Motorradfahren und Party machen kenne. An dieser Stelle muss ich sagen, erfolgreich war dieser Start nicht.



Es gab 10 Prüfungen zu bewältigen waren. Einmal musste man einen steilen Hang hoch oben wenden du unten um einen Stein rum. Ein anderes Mal musste man einen steilen Hang queren um dann wieder runter zu fahren. Steht man ab, erwischt man ein Markierungsfähnchen, würgt das Motorrad ab(für unsere Blogbesucher aus Österreich und Deutschland: abwürgen bedeutet, die Kiste ist versoffen, es wurde zu wenig Gas geben und der Motor ist abgestorben) oder man stürzt, gibt das Punkte. Je mehr man hat desto schlechter. Ich habe die maximale Punktzahl knapp nicht erreicht. Es gab drei verschiedene Schwierigkeitsgrade, welche mit unterschiedlichen Farben der Fähnchen markiert waren. Bei jeder Prüfung war der Start für alle gleich, dazwischen gab es dann für die schwierigeren Routen Abzweigungen. Ich glaube ich muss an dieser Stelle nicht erwähnen in welchem Schwierigkeitsgrad ich gefahren bin.



Nach einem Durchgang war meine Stimmung etwa so wie mein Trial ausgesehen hat, am Arsch, es war sau kalt und ich habe den gefrorenen Boden schon mhermals näher angeschaut. Ich dachte war eine coole Erfahrung aber jetzt brauch ich ein kühles Bier. Denkste, das macht man jeweils drei Mal. So hatte ich die Chance einige Passagen doch noch auf dem Motorrad und mit dem Motorrad zusammen zu fahren. Bis am Ende sahen wir, ich und mein Trial, Gasgas txt 280, waren am Ende völlig am Arsch und waren froh aber auch zufrieden als es endlich Feierabend gab.



Es war eine sehr tolle Sache, aber anderst anstrengend, es geht an die Körperliche und materielle Substanz. Ist jedoch der Lernwille da, kann man an so einem Anlass unglaublich viel von den erfahrenen und erfolgreichen Fahrern lernen. Anders wie ich dachte wird einem vorher geholfen bevor man ausgelacht wird, wenn das überhaupt der Fall sein wird. Ich bin mir sicher dass dies nicht der letzte Trialwettkampf in meiner Motorradkarriere war.

Ja ich weiss die Bilder sind nicht von all zu guter Qualität, durch die Saukälte wurden sie leicht verzittert.

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