Europatour - 1.Tag

3.8.16 Anfahrt Dortmund 5 Uhr es geht endlich los. Als ich endlich aus dem Dorf raus wahr fragte ich mich wie ich nach Dortmund komme, verdammt Navi vergessen. Wieder zurück, mit den ganzen Klamotten durch die Wohnung, sorry an meine Mitbewohner, Navi geschnappt und wieder aufs Motorrad. Jetzt geht es endlich los. Erstes Highlight war die deutsche Grenze, endlich konnte ich das eine Bein aus dem Gefängnis nehmen und musste nicht die ganze Zeit an die hohen Bussen denken. 600 km Autobahn standen vor mir. Die Yamaha XSR macht richtig gut mit, auch mit Gepäck alles kein Problem. Das Navi zeigte eine Ankunftszeit von 12:25 an, also hatte ich noch genügend Zeit. Aus diesem Grund fuhr ich 200 km vor Dortmund ab der Autobahn und stellte auf dem Navi Garmin Adventurous Routing ein. Er führt dich dan, wobei dies dann nicht der schnellste Weg ist, durch die kurvigste Route. Falls man sich verfährt, versucht er dann auch mit allen Mitteln dich wieder auf den Weg zu bringen, denn er extra für dich ausgesucht hat, auch wenn man dazu im Kreis fahren muss.

Um Ein Uhr gab es dann endlich Mittagessen irgendwo auf einem schönen Hügel. Das erste Mal so richtig mit Gaskocher “kochen”, es gab Instantnudeln mit darauffolgendem Espresso. Ich glaub ich kann man mich daran gewöhnen. In der Sonne neben dem Motorrad sitzen und zu Mittag essen. Mit dem Gaskocher geht es richtig schnell, ich hatte schon Wohnungen da waren die Herdplatten langsamer.

Danach ging es weiter nach Dortmund, da der Bordcomputer mittlerweile 41°C Lufttemperatur anzeigen, entschied ich mich wieder für die Autobahn, für die letzten 50 km. In Dortmund angekommen ging es zuerst zu JP da mein Host erst später Zeit hatte.

Wer ist JP? Gib mal im Google JP Performance ein. Als ich dann endlich die heiligen Hallen von JP Performance gesehen habe, konnte ich das Grinsen nicht mehr verlieren. Die coolen Karren die man alle von den Videos kennt standen alle da, boah einfach geil. Da es so sau heiss wahr nahm ich mir keine Zeit für Fotos und ging direkt zum Burgerstand. Auch wenn es immer noch sau heiss war, der Burger war grandios, wirklich Supa. Kann ich jedem JP Fan empfehlen.

Abends ging es dann zu meinem Host. Was ist das nun schon wieder? Ein Host stellt dir über die Website Couchsurfing eine Couch gratis zur Übernachtung zur verfügung. Dies kann man auf der ganzen Welt machen. Mein heutiger Host heißt Joey, und macht das schon länger. er lernte dies in Australien kennen, wo er nur über Couchsurfing übernachtete und dies 4 Monate lang. es stellt sich aber auch heraus, dass es in Deutschland nicht so einfach ist, weil viele Leute dann doch zu verklemmt sind, obwohl sie auf Couchsurfing angemeldet sind. Nach ein paar interessanten Gesprächen und einem kalten Bier von “Dortmunder Kronen”, legte ich mich dann zufrieden und kaputt aufs Sofa.

1 Comments:

600 km uf dr Bahn, was tuet dr weh, odr erst morn?
Written on Sat, 04 Aug 2018 17:00:48 by Bänzius

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