Coronablog - die Schrauberei geht los

Das Corona geht nicht zu ende, und ich sitze immer noch zu Hause fest. Glücklicherweise habe ich ein paar Motorräder vor der Fasnacht nach Hause geholt. Nun stehen die Langzeitprojekte hier und ich kann mich sehr gut beschäftigen. Ich weiss nicht wie viele Jahre sie schon bei mir steht, gleichwohl ist sie die Jüngste Patientin, was die Lebenszeit aber auch die Dauer des Aufenthaltes bei mir angeht.

Es ist eine WR 400 F, Baujahr 2001. Sie ist mit Crossrädern aber auch mit Sumorädern ausgestattet. Als sie hier ankam sah sie arg mitgenommen aus. Die Verschalung war völlig ausgebleicht, sogar stellenweise bröckelig, und der Rahmen hatte Teilweise oberflächlichen Rost. Da sie nicht anlief, habe ich mich dazu entschieden den Vergaser zu demontieren und zu reinigen. Es wurden auch sämtliche Dichtungen ersetzt. Jetzt haben wir sie wieder zusammengebaut. Das Heck lässt sich sehr einfach, ohne Hammer und Rohrzange, entfernen und montieren. Es müssen nur drei Schrauben gelöst werden. Beim Einbau des Vergasers ist darauf zu achten, dass sämtliche Anbauteile, wie Schläuche und externe Stellschrauben, schon vorher montiert werden, ansonsten macht die ganze Arbeit mehrmals. Nun ist alles soweit wieder montiert und als nächstes steht nun der Ölwechsel an. Das Öl haben wir schon abgelassen und am Donnerstag sollte der benötigte Filter geliefert werden.






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